• Studienberatung

17. November 2011

Studienberatung

 

Karriere > Karriere & Ausland

 

NACH DEM JURASTUDIUM

 

Karriere & Ausland(saufenthalt)

 

Was kommt nach dem Jurastudium? Entscheiden bei der Jobsuche nur die Noten? Welche Rolle spielen Sprachkenntnisse und Auslandserfahrungen? Einige wenige Studenten (oder Abiturienten) werden bereits ganz genau wissen, was nach dem Jurastudium kommt und mit welchen Qualifikationen sie welchen Job bekommen – die meisten aber eher nicht. Aus diesem Grund geben wir an dieser Stelle einen kurzen Überblick über Job- und Karrieremöglichkeiten für Jurastudenten. Außerdem erklären wir, welche Rolle das Thema Auslandsaufenthalt bei Bewerbungen spielt.

 

Gute Chancen und viele Möglichkeiten für Juristen

 

Ein abgeschlossenes Jurastudium bietet sicherlich keine Jobgarantie, aber sehr gute Chancen auf eine Anstellung sowie viele unterschiedliche Einsatz- bzw. Karrieremöglichkeiten: als angestellter Anwalt in einer Kanzlei, als Staatsanwalt, als Notar, bei Banken, bei Versicherungen, bei Parteien, in den Rechtsabteilungen größerer Wirtschaftsunternehmen, bei internationalen Organisationen, im öffentlichen Dienst, als Unternehmens- oder Steuerberater oder auch als Journalist (z.B.im Fachbereich Recht).  Es besteht natürlich auch die Option, nach dem Jurastudium im Hochschulbereich zu bleiben und als Dozent / in der Forschung zu arbeiten, bzw. weitere Titel zu erwerben. Darüber hinaus hat die Erfahrung gezeigt, dass Juristen sich häufig als gute Quereinsteiger in den verschiedensten Bereichen abseits der „normalen“ juristischen Berufsfelder erweisen, wie die hohe Quote an Juristen im Deutschen Bundestag beispielsweise zeigt.

 

Zusatzqualifikationen machen den Unterschied

 

Über einen Job entscheiden am Ende, neben den (im Bereich Jura, zugegeben, sehr wichtigen) Endnoten und den erlangten Abschlüssen, durchaus auch Zusatzqualifikationen wie praktische Fähigkeiten und Erfahrungen, eine Ausbildung zum Fachanwalt/Wirtschaftsprüfer oder Fremdsprachkenntnisse (speziell für international arbeitende Kanzleien bzw. Unternehmen). Praktika sind auch eine gute Möglichkeit, frühzeitig Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen (eine Note relativiert sich häufig recht schnell, wenn man als Praktikant einen guten Eindruck hinterlassen hat). Auch Auslandsaufenthalte im Lebenslauf spielen bei Bewerbungen eine Rolle, denn neben den schon erwähnten Sprachkenntnissen erwirbt man hier Lebenserfahrung sowie – im besten Fall – durch ein Auslandspraktikum auch wertvolle praktische Fachkenntnisse.

 

Auslandsaufenthalte als Zusatzqualifikation

 

Auslandsaufenthalte sind bei Arbeitgebern gern gesehen – das gilt heutzutage mehr denn je. Für Jura-Absolventen sind Auslandserfahrung und umfassende Fremdsprachenkenntnisse gerade dann von größter Bedeutung, wenn sie in einem international agierenden Unternehmen tätig werden, oder bei einer internationalen Organisation arbeiten wollen. Aber auch für die meisten anderen Arbeitgeber spielt die Tatsache, dass ein Bewerber den Schritt ins Ausland gewagt und dort Lebenserfahrung gesammelt hat, eine wichtige  Rolle.

 

Das Auslandspraktikum als ideale Lösung

 

Die ideale Lösung in Sachen Auslandsaufenthalt ist für einen Jura-Studenten das Auslandspraktikum im Bereich Jura/Recht. Auf diese Weise können Auslands- und (fachspezifische) Arbeitserfahrungen gleichzeitig erworben werden, hinzu kommen die verbesserten Fremdsprachenkenntnisse. Aber auch andere Formen des Auslandsaufenthalts wie Work and Travel (Jobben und Reisen), Freiwilligenarbeit (bzw. Volunteering) oder Kombinationen aus Praktika und Sprachkursen sind gute Möglichkeiten, um wichtige Auslands- und Arbeitserfahrungen zu sammeln.

 

Weitere Informationen

 

www.studium-ratgeber.de

 

>> Vielfältige Informationen zu den Themen Studium und Karriere bietet der Studium-Ratgeber.

 

www.auslandszeit.de

 

>> Informationen zu Auslandsaufenthalten jeglicher Art, ein kostenloses eBook sowie den innovativen auslandszeit-Test findet man auf Auslandszeit.de.


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